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Die Provinzen Norrbotten und Västerbotten

Norrbotten und Västerbotten sind Schwedens grösste Provinzen, und nehmen ein Drittel der gesamten Landesfläche ein. Die Provinz Norbotten hat 14 Gemeinden mit insgesamt 250 000 Einwohnern, Västerbotten besteht aus 15 Gemeinden mit 260 000 Bewohnern. Sich in Netzwerken zu organisieren und zu interagieren ist gerade für solch grosse Regionen mit wenigen Einwohnern und vielen Klein- und Mittelbetrieben besonders wichtig. Es herrscht dort ein allgemein raues Klima. Durch die langen Tage im Sommer kann jedoch die Ernte in zwei bis drei Monaten heranreifen.

In Norrbotten befinden sich der höchste Berg Schwedens, der 2’107 Meter hohe Kebnekaise, und der mit 232 Metern tiefste See des Landes, der Hornavan-See.

Västerbotten hat eine abwechslungsreiche Natur, die Palette reicht von zerklüfteten Küsten der Ostsee bis zu majestätischen Bergen im Westen nahe der Grenze zu Norwegen. Dazwischen findet man endlose Waldgebiete und eine reiche Flora und Fauna. Västerbottens Hauptstadt Umeå wurde zur europäischen Kulturhauptstadt 2014 ernannt.

In der Provinz Norrbotten gibt es 20 Wasserkraftwerke, die über 14 Terrawattstunden Strom produzieren. Das entspricht elf Prozent der gesamten Stromproduktion Schwedens. Der Energieverbrauch der Provinz liegt bei rund 31 Terrawattstunden. Im August 2010 wurde die Provinz Norrbotten von der schwedischen Regierung zusammen mit zwei weiteren schwedischen Provinzen, Skåne und Dalarna, zur Pilotregion für nachhaltige Entwicklung ernannt.

Mehr: www.nenet.se

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